NEONYT

Neonyt: Nicht nur modisch. Sondern auch konsequent und glaubwürdig nachhaltig.

 

Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend, es ist das bestimmende Thema der Modebranche – jetzt und in Zukunft. Doch hält der grüne Lack auch, wenn an der Oberfläche gekratzt wird? Bei der Neonyt ist das so.   

Die Herausforderungen von Sustainable Fashion ins Auge fassen und positive Handlungsimpulse setzen – dafür steht die Neonyt seit ihren Anfängen vor über zehn Jahren. Vom 14. bis 16. Januar 2020 vereint der globale Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation die wesentlichen grünen Modelabels erstmals im Hangar 4 des stillgelegten Berliner Flughafens Tempelhof. State-of-the-Art und vielschichtig ist nicht nur „Nachhaltigkeit“, sondern auch die Gruppe, die das Thema anspricht: ob Marken, Handel, Industrie, Wissenschaft oder Politik – die Neonyt bringt interdisziplinär die wichtigsten Entscheider und Stakeholder der Mode- und Textilbranche zusammen. Und bleibt gleichzeitig konsequent und integer ihrem Anspruch verhaftet, Nachhaltigkeit nicht nur als Modetrend, sondern als ganzheitlichen Innovationsprozess zu interpretieren.  

Aktuell rund 170 internationale Aussteller beweisen, dass Handelssortimente nachhaltig und konkurrenzfähig umgestaltet werden können. Für Retailer ist die Neonyt die One-Stop-Shopping-Solution, um coole, kontemporäre Kollektionen und zukunftsweisende Trends aufzuspüren. Und bietet gleichzeitig Sicherheit in einem diffizilen Kontext – schließlich werden nur Aussteller zugelassen, die durch den Neonyt-Check als signifikant nachhaltiger bestätigt wurden. Diese Zulassungskriterien sind dabei keineswegs statisch, sondern werden von den Neonyt-Experten permanent hinterfragt und seit ihrer Einführung vor über 10 Jahren entsprechend neuer technischer Lösungen und Erkenntnisse regelmäßig aktualisiert.  

„Die Neonyt gibt es bereits seit einem Jahrzehnt. In diesen Jahren hat sich unser Nachhaltigkeitsverständnis immer weiter differenziert. Wir haben einen Kriterienkatalog für Aussteller etabliert und ein zeitgemäßes Ausstellerportfolio aufgebaut. Die Erfolgs- und Wachstumsgeschichte der Neonyt mit ihren Formaten wie der Konferenz Fashionsustain, dem Influencerformat Prepeek und der Modenschau zeigt, dass wir die Herausforderungen nachhaltiger Mode ganzheitlich anzugehen wissen. Dank des Hub-Konzepts mit den individualisierten Kommunikationsformaten können wir die unterschiedlichen Communities mit ihren diversen Stakeholdern sehr passgenau ansprechen. Vertrauen, Klarheit und auch Spaß rund um das Thema Nachhaltigkeit sind uns und unseren Ausstellern dabei genauso wichtig, wie kontemporäre Ästhetik, Kollektionsaussagen und Markenkommunikation. Alle im Neonyt Team arbeiten mit viel persönlichem Elan und zwei Dinge liegen uns besonders am Herzen: unsere Zukunft auf diesem Planeten und wie wir die Fashion Industrie mit ihrer globalen Wertschöpfung dabei unterstützen können zum trendsetting Akteur für net-positive Impact zu werden“, sagt Max Gilgenmann, Content Director der Neonyt.   

Doch wo setzt Nachhaltigkeit in der Modebranche konkret an? Das multidisziplinäre Konferenzformat Fashionsustain macht am ersten Tag der Neonyt den Auftakt mit Paneldiskussionen und  Keyfacts rund um Mode und das Leitthema für 2020 „Luft“. Allison Dring, Co-Founder von Made of Air, liefert zum Einstieg einen Impulsvortrag dazu, wie CO2 als Rohstoff genutzt werden kann. Im Rahmen der Paneldiskussion „SDGs x Fashion – The UN’s Fashion Industry Charter for Climate Action“ geht es um die globalen Auswirkungen des Klimawandels auf die Textilindustrie und vice versa. Im Fortgang der Konferenz bringt Christopher Veit, Geschäftsführer der Veit Group, die Perspektive der Maschinenbauindustrie ein. Innovative Technologien, wie Bügelmaschinen die Schadstoffe aus der Abluft filtern, gehören zu seiner Expertise. Greg Stillman, von dem US-Start-Up Natural Fiber Welding, stellt aus der Perspektive eines disruptierenden textilen Wertschöpfers skalierbare Business-Cases in der Faser- und Materialproduktion vor. Auch der Themenkomplex Retail ist wieder ein Schwerpunktthema der Fashionsustain und zeigt im Dialog mit relevanten Akteuren aus Einzelhandel, Design und Politik professionelle Lösungsvorschläge auf.  

„Der Erfolg bei der Umsetzung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung hängt maßgeblich vom Handeln und der Zusammenarbeit aller Beteiligten ab. Die Modebranche muss sich öffnen und in einen interdisziplinären Dialog treten. Die Neonyt und ihre Aussteller verfolgen diesen Ansatz bereits seit langem. Durch unsere Glaubwürdigkeit und eine großartige Community stehen wir an der Spitze aller Plattformen für Sustainable Fashion“, sagt Thimo Schwenzfeier, Show Director der Neonyt.   

Durch die Zusammenarbeit mit der international bekannten Non-Profit-Organisation Textile Exchange im Rahmen der Fashionsustain sowie mit dem UN Office for Partnerships im Rahmen der Conscious Fashion Campaign zeigt die Neonyt, wie der Modebranche der Schulterschluss mit global relevanten Changemakern gelingen kann. Lucie Brigham, Chief of Office von dem United Nations Office for Partnerships, wird im Rahmen der Fashionsustain persönlich präsent sein – mit einer Informationsfläche stellt sie zusätzlich die Sustainable Development Goals vor. Auch führende, unabhängige Siegelgeber, Zertifizierer und Experten wie der Global Organic Textile Standard (GOTS), der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) und die Oeko-Tex Gemeinschaft sind seit vielen Saisons Teil der Neonyt-Familie. Das gemeinsame Ziel: allgemeingültige Standards etablieren und so die Branche in eine ebenso modische wie nachhaltige Zukunft zu begleiten.  

The change of fashion is now – wir sehen uns im Januar!

 


www.neonyt.com  


 



Neonyt: We are water

 

H2O meets Fashion and Sustainable Innovation. Wie kann die Modeindustrie ihren globalen Impact hinsichtlich Wasserverbrauch und Wasserverschmutzung minimieren und aktiv dazu beitragen, diese lebenswichtige Ressource zu erhalten? Neonyt und Fashionsustain widmen sich 2019 dieser Frage und zeigen progressive Ansätze. Neonyt ist der globale Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation. Das internationale Konferenzformat Fashionsustain ist Teil von Neonyt. Beide finden vom 15. bis 17. Januar 2019 während der Berlin Fashion Week im Kraftwerk Berlin statt.

 

„Wasser bedeutet Macht – und Verantwortung.“ Mit diesen Worten bringt Thimo Schwenzfeier, Show Director der Neonyt, die Relevanz des Themas auf den Punkt. „Kaum eine andere Industrie weltweit verbraucht so viel Wasser wie die Mode. Neonyt präsentiert inspirierende Best-Practice-Beispiele aus der Welt der Mode und setzt neoneue Impulse für ein Umdenken – konstruktiv und progressiv“, so Schwenzfeier weiter. Tatsächlich lässt sich heute kaum mehr über Mode sprechen, ohne über das Thema Wasser nachzudenken. Ob beim Rohstoffan- und abbau, der Produktion, insbesondere beim Färben und weiteren Veredeln, beim Waschen und beim Thema Mikroplastik – im Kreislauf der Mode ist Wasser allgegenwärtig.

 

Fashionsustain: H2O meets Fashion and Sustainable Innovation

Im Jahr 2019 hat sich das internationale Konferenzformat Fashionsustain dem Thema Wasser verschrieben. Am Mittwoch, den 16. Januar 2019 dreht sich im Kraftwerk Berlin alles rund um die hochaktuellen Themenkomplexe von Mikroplastik bis ‚Water Stewardship’. Dabei geht es um Strategien, mit denen Unternehmen ihren negativen Impact durch Wasserverbrauch und Wasserverschmutzung erfassen und effektiv reduzieren können. Hochkarätige Redner innovativer Unternehmen präsentieren visionäre Ansätze, die helfen die lebenswichtige Ressource Wasser zu erhalten.

 

Was auf der Konferenzbühne diskutiert wird, wird im Ausstellungsareal „Showcase of Change“ erlebbar gemacht. Von Materialinnovationen über experimentelle Prototypen, Capsule-Kollektionen, Special Editions bis hin zu Forschungsprojekten – der Showcase of Change zeigt ein inspirierendes Spektrum an Innovationen.

 

Vorab läuft vom 14. bis 15. Januar 2019 der Thinkathon – ein Raum für offenen Austausch und kreative Denkprozesse: In diesem kollaborativen Design-Thinking-Format entwickeln multidisziplinäre Teams hoch innovative und branchenrelevante Antworten auf konkrete Fragestellungen führender Branchenvertreter. Challenge-Geber der vergangenen zwei Thinkathons waren unter anderem der Fashion Council Germany, HUGO BOSS, Microsoft Hololens und KPMG sowie Zalando.

 

Neonyt Trade Fair: Water X Fashion

Und auch die Neonyt Trade Fair (15. bis 17.01.2019), zentraler Bestandteil des globalen Hubs Neonyt, wird das Spannungsfeld von Mode und Wasser aus neoneuen Perspektiven beleuchten. Die größte Fachmesse für Sustainable Fashion sensibilisiert und fordert zu einem Umdenken auf, indem sie Wasser auf unterschiedliche Weise als Trendthema inszeniert. Ob inspirierende Materialinnovationen oder neuartige Färbetechniken und Rezepturen – auch viele Aussteller der Neonyt Trade Fair werden neue Ansätze präsentieren, um den Wasserverbrauch und Verunreinigungen durch Chemikalien und Mikroplastik zu minimieren.

 

Water. Peace. Fashion.

Rund zwei Drittel der Erde sind mit Wasser bedeckt und auch die Mode ist untrennbar mit dem Element Wasser verbunden. Nach dem Begriff des CO2-Fußabdrucks hat sich in den vergangenen Jahren der Terminus des „Wasserfußabdrucks“ etabliert. So beträgt der virtuelle Wasserverbrauch einer Jeans aus konventioneller Baumwolle rund 11.000 Liter Wasser[1]. Das Wasser für den wasserintensiven Baumwollanbau stammt aus heißen, meist trockenen Regionen in Äquatornähe, in denen oft akute Wasserknappheit herrscht. Wassermangel ist bereits für einen von sechs Menschen bittere Realität. Zudem schädigt der intensive Einsatz toxischer Pestizide beim Baumwollanbau die Menschen und das Ökosystem.

 

Auch beim Thema Mikroplastik spielt die Mode eine zentrale Rolle: Bei der Wäsche eines einzigen Kleidungsstückes können sich bis zu 700.000 mikroskopisch kleine Faserpartikel lösen und sukzessive Gewässer und Trinkwasser verunreinigen[2]. Greenpeace zufolge bestehen 35 Prozent des gesamten Mikroplastiks im Ozean aus derartigen Faserpartikeln, die aus Modetextilien ausgewaschen wurden. Höchste Zeit zum Umdenken.

 

Am Beispiel Mexico City wird einmal mehr deutlich, welche verheerenden Auswirkungen Wasserknappheit auf die politische und wirtschaftliche Weltlage haben kann. Mexico City kämpft an vielen Fronten: Eine marode Infrastruktur, veraltete Wassersysteme, klimatische Extreme. Die Stadt versinkt im Boden, da ihr Fundament durch die Entnahme von Grundwasser regelrecht ausgehöhlt wird. Das Szenario kommender ‚Water Wars’, Bürgerkriege um den Zugang zu sauberem Trinkwasser, rückt durch den Klimawandel immer näher. Ist Wasser ein Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung? Neonyt und Fashionsustain wollen Antworten geben.

 

We are Water.

 

[1] http://virtuelles-wasser.de/jeans_burger.html, 19.10.2018

2 https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/textilindustrie/zu-robust-fuer-die-umwelt, 19.10.2018.

 

Termine

Neonyt Trade Fair 15. – 17.01.2019

Neonyt Fashion Show Termin noch offen

Fashionsustain by Messe Frankfurt 16.01.2019

#Fashiontech by Premium Group 15.01.2019

Thinkathon 14. – 15.01.2019

Prepeek 15. – 17.01.2019



http://virtuelles-wasser.de/jeans_burger.html, 19.10.2018

https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/textilindustrie/zu-robust-fuer-die-umwelt, 19.10.2018.


Drei Challenges, sechs hoch innovative und nachhaltige Lösungen

Ideenschmiede in einer neuen Dimension – der FASHIONSUSTAINBERLIN THINKATHON hat in seiner zweiten Auflage erneut die enormen Potenziale des neuartigen Design-Thinking-Formats bewiesen. 

HUGO BOSS, KPMG, Microsoft HoloLens sowie die Fachmessen Techtextil und Texprocess haben nun die exklusiven Rechte an der Umsetzung der erdachten Konzepte.

 

Von einer Circular Wardrobe und einer Sustainability Match Making App über Konzepte für die Customer Experience und den interaktiven Retail bis hin zu Mixed Reality Prototyping und Sustainability Speed Dating – das sind die Ergebnisse des FASHIONSUSTAINBERLIN THINKATHON, der am 2. und 3. Juli 2018 zum zweiten Mal parallel zur Konferenz FASHIONSUSTAINBERLIN stattgefunden hat. Damit hat das neuartige Design-Thinking-Format erneut gezeigt, wie multidisziplinäre Teams in kürzester Zeit hoch innovative und branchenrelevante Lösungen entwickelt können. Challenge-Geber waren dieses Mal HUGO BOSS, KPMG, Microsoft HoloLens sowie die Fachmessen Techtextil und Texprocess.  

„Inspiration und Interdisziplinarität“, hält Olaf Schmidt, Vice President Textiles and Textile Technologies die Stärken des THINKATHON fest. „Die Teams des THINKATHON zeichnen sich durch ihre heterogene Zusammensetzung aus Innovatoren und Vorausdenkern aus. Die Höchstleistungen, die die Teilnehmer hier im High-Speed-Verfahren erzielen, sind beeindruckend – für uns als Messe Frankfurt ist der THINKATHON ein progressives Erfolgsformat, das bereits in seiner zweiten Auflage zu einem festen Bestandteil unserer Berlin Fashion Week- Plattform im Kraftwerk geworden ist“, so Schmidt weiter.  

Im Anschluss an die zweitägige Konklave, zu der sich die THINKATHON-Teilnehmer gemeinsam mit ihren Mentoren sowie Vertretern der Challenge-Geber zurückgezogen haben, präsentierten sie ihre innovativen Resultate und Lösungsvorschläge. HUGO BOSS, KPMG, Microsoft HoloLens und Techtextil/Texprocess besitzen nun die exklusiven Rechte, um die vorgestellten Konzepte Realität werden zu lassen.   

„Nachhaltigkeit ist für HUGO BOSS integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie“, sagt Andreas Streubig, Director Global Sustainability der HUGO BOSS AG. In der Design-for-Tomorrow-Challenge  stellte das Metzinger Modeunternehmen die THINKATHON-Teilnehmer vor die Aufgabe, wie ein marktführendes Kreislauf-Service-Modell für eine Premium Fashion Brand aussehen könnte. Team Blue schlug ein „Upgrade der Customer Experience“ vor – diese sollte in eine nachhaltige und zirkuläre Erfahrung transformiert werden und um innovative Features wie eine C2C-Wiederverkaufsplattform und einen kombinierten Online- und Offline-Concept-Store angereichert werden.  

Dieser Idee stellte Team Purple seine „Circular Wardrope App“ entgegen: Eine App, die Kunden auf ihre Garderobe aufmerksam machen soll – auf die Recyclingfähigkeit, den finanziellen Wert und die Umweltauswirkungen ihrer Garderobe aufmerksam machen soll. Mit Hilfe einer umweltorientierten Logistikkette sowie durch Veranstaltungen und Interaktionstools würden Kunden so auf unterhaltsame und einfache Weise in das Konzept der Kreislaufwirtschaft eingebunden.  

„Mit unserem Bekenntnis zum Circular Fashion System Commitment der Global Fashion Agenda akzeptieren wir die Verantwortung mit Blick auf die knapper werdenden globalen Ressourcen und stellen die Weichen für eine kooperative Lösungssuche im Textilsektor“, ergänzt Streubig und weiter: „Der FASHIONSUSTAIN THINKATHON passt ideal zu den vor uns liegenden Herausforderungen: Er ist international und bringt die weltweit besten Köpfe zusammen. Er ist kollaborativ, weil über allem Wettbewerb das gemeinsame Ziel steht. Vor allem aber gibt er der jungen Generation die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitzuarbeiten.“  

KPMG und Microsoft HoloLense haben den THINKATHON Teilnehmern in einer gemeinsamen Challenge eine Aufgabe zum Thema „Mixed Reality“ gestellt. Mixed Reality sind Systeme, die die natürliche und künstliche Wahrnehmung eines Nutzers vermischen, so etwa durch die intelligente Verknüpfung von E-Commerce und die Schaffung von Einkaufserlebnissen. KMPG und Microsoft HoloLense wollten von den THINKATHON-Teilnehmern in diesem Zusammenhang wissen, wie diese Technologien eingesetzt werden können, um die Modeindustrie nachhaltiger zu machen. Team Yellow hat dazu ein „interaktives Retail Konzept“ erdacht. Ein Kollektiv regionaler Marken und Designer soll Mixed-Reality-Applikationen nutzen; die Nachhaltigkeit ihrer Geschäftsmodelle und die Sichtbarkeit ihrer Produkte würde verbessert, indem die Unternehmen Feedback von Kunden erhalten, die ihre Produkte durch die HoloLens erlebt haben.  

Team Green schlägt vor, Mixed Reality zu nutzen, um die Produktion transparenter, effizienter und visueller zu machen. Die Microsoft HoloLens könnte beim Prototyping sowohl für Produktionsunternehmen als auch für deren Geschäftspartner eine neue Qualität in Sachen Kollaboration schaffen und damit einen Mehrwert generieren – „Mixed Reality Prototyping“ nennen sie ihren Ansatz. „Der Thinkathon hat den Raum für interdisziplinäre, kreative Teams geschaffen, innovative   

Ansätze für den Einsatz von Augmented Reality in der Modeindustrie zu erarbeiten. Diese Konzepte haben das Potenzial, die Nachhaltigkeit in dieser Branche voranzutreiben“, so Jenny Kirsch, Consultant von KPMG.  

In einer dritten Challenge, der „Techtextil’s Circular Change Challenge“, setzten die Fachmessen Techtextil und Texprocess bei der textilen Wertschöpfungskette an. Sie stellten die Frage, wie alle Beteiligten entlang der textilen Wertschöpfungskette bei der Umstellung der Industrie hin zu Nachhaltigkeit, Wiederverwendbarkeit und Kreislauffähigkeit mit einbezogen werden können. „Es war großartig zu sehen, wie intensiv die beiden Teams unsere Herausforderung diskutiert und bearbeitet haben. Die Ansätze und Ergebnisse sind wirklich interessant und werden definitiv Teil unserer weiteren Diskussionen sein,“ sagt Michael Jänecke, Director Brand Management Technical Textiles, Techtextil.   

Team Red konzipierte eine „Sustainability Matchmaking App“, die Besucherbedürfnisse mit nachhaltigen Innovationen von Techtextil- und Texprocess-Ausstellern verknüpft. Die Wissensaustausch- und Networking-Plattform macht Nachhaltigkeitsbemühungen und -fortschritte sichtbar und bindet gleichzeitig Kunden und Aussteller ein, um Kooperationen und Innovationen für Nachhaltigkeit in Gang zu bringen. „Sustainable Speed Dating“ nannte Team Orange seine Idee – das Ziel: Techtextil- und Texprocess-Aussteller mit führenden Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit zusammenzubringen. Gelingen soll dies über verschiedene Plattformen wie Satelliten-Events während Messen, laufende Support- und Mentoring-Programme sowie ein moderiertes Speed-Dating.  

Der THINKATHON ist ein einzigartiges Design-Thinking-Format, das im Auftrag der Messe Frankfurt von Sourcebook.eu organisiert wird. Der nächste THINKATON wird während der Berlin Fashion Week im Januar 2019 im Rahmen der Messe- und Konferenzplattform NEONYT stattfinden und bildet damit einen integralen Bestandteil dieses neuen Hubs für die Zukunft der Mode.  

www.neonyt.com

www.fashionsustain.com

unafesta  by Ute Jensen
DER COSMOS FÜR LEBENS(T)RÄUME