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Very British! – Das Trendmuster der Saison

Ob Hahnentritt, Glencheck oder Vichy. Ob groß oder klein, auffällig und laut oder gedeckt und etwas leiser: Auf den Laufstegen waren sie ohne Ende zu sehen. Karos sind jetzt absolut angesagt und bringen den britischen Schick zu uns und das in einer Vielfalt, die es einem schwer machen wird, sich für ein Teil zu entscheiden. Damit das Ganze dann nicht zu spießig oder altbacken wirkt, können einfache Tricks helfen, die Muster aufzulockern. Was die Farben betrifft, kann man hier mit gepflegtem Understatement punkten oder knallige Akzente setzen – selten war ein Trend so facettenreich wie dieser! fashionpress zeigt, wie man ganz und gar nicht kleinkariert durch den Herbst und Winter kommt.

Text und Bild: Fashionpress


Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft hat die ökologisch-sozialen Kriterien für den Qualitätsstandard nochmals verschärft

Nun noch besser für Mensch und Umwelt

Leder ist in seinem Ursprung ein natürliches, robustes, atmungsaktives und hautfreundliches Material. Wird es konventionell hergestellt und weiterverarbeitet, bleibt davon leider mitunter nicht mehr viel übrig. Im Gegenteil: In manchen Winkeln der Welt sind die Umwelt und die Gesundheit der TextilarbeiterINNEN in Gefahr, wenn dort teils giftige Chemikalien zum Einsatz kommen. Auch den KonsumentINNen können Schadstoff-Rückstände in Lederprodukten unter die Haut gehen. Bei Produkten allerdings, die das Zeichen „NATURLEDER IVN zertifiziert“ tragen, ist der Name Naturleder Programm. War es schon zuvor das anspruchsvollste Siegel am Markt, gilt das jetzt noch einmal mehr: Denn erneut wurden die ökologisch-sozialen Kriterien verschärft und durch ein unabhängiges Experten-Gremium an den Stand von Forschung & Entwicklung angepasst.

Die Gerbung macht den Unterschied: Mit der so genannten Gerbung werden die sonst verderblichen Tierhäute und -felle haltbar gemacht. Chrom III ist dabei weltweit das erste Mittel der Wahl. Das Problem: Unter unsachgemäßen Bedingungen oder bei Verwendung qualitativ schlechter Gerbstoffe kann sich das allergieauslösende und krebserregende Umweltgift Chrom VI daraus bilden. 


Für Leder- und Fell-Erzeugnisse, die mit dem Qualitätssiegel „NATURLEDER IVN zertifiziert“ ausgezeichnet werden, ist der Einsatz von Chrom daher schon immer untersagt. Mit der Neuregelung sind jetzt generell alle Schwermetalle tabu, denn sie stellen aus (human-)ökologischer Sicht keine vertretbare Alternative dar. In Zukunft darf also lediglich mit pflanzlichen und begrenzt mit synthetischen Gerbstoffen gearbeitet werden. 

Oberflächenbehandlung ohne Chemie: Acrylate, PVC, Polyurethan, synthetischer Kautschuk und, und, und – was kommt im Markt nicht alles zum Einsatz, um Leder weich und geschmeidig, glänzend und wasserabweisend zu machen oder kleine Vernarbungen, zum Beispiel von Mückenstichen, zu verdecken. 
Das Leder von Produkten indes, die das Zeichen „NATURLEDER IVN zertifiziert“ tragen, darf künftig nur mechanisch oder mit Ölen und Fetten bearbeitet werden, keineswegs aber mit chemischen Beschichtungen. 

Zum einen vermindern diese die Atmungsaktivität des Leders. Vor allem aber sind chemisch beschichtete Leder schlechter abbaubar und können Schadstoffe enthalten. Apropos: Auch die Rückstandsgrenzwerte bedenklicher Substanzen wurden noch weiter eingeschränkt, ebenso die Liste zugelassener Inputs aktualisiert.  Auch die Sozialkriterien wurden erneut strenger: Diese sind jetzt deckungsgleich mit denen der Textil-Standards „NATURTEXTIL IVN zertifiziert BEST“ beziehungsweise „GOTS“, die auch im neuen Greenpeace-Einkaufsratgeber für umweltfreundliche und faire Mode an erster Stelle stehen. Mit dieser Maßnahme soll insbesondere die Arbeitssicherheit in den Betrieben, zugunsten der ArbeitnehmerINNEN, weiter verbessert werden.

 

Seit jeher ganzheitlich und transparent: Das Qualitätszeichen „NATURLEDER IVN zertifiziert“ berücksichtigt alle Herstellungsstufen vom Schlachthof (Tierschutz!) bis zum fertigen Leder. Die gesamte Verarbeitungskette ist rückverfolgbar. Ganzheitlich und umfassend werden ethische, soziale und (human-)ökologische Kriterien abgeprüft, wozu u.a. auch das Abwasser- und Abfallmanagement oder der Wasser- und Energieverbrauch zählen. Als Rohhäute sind nur Häute zugelassen, die als Nebenprodukt der Fleischgewinnung angefallen sind. Die Einhaltung wird von unabhängigen, staatlich akkreditierten Instituten kontrolliert.

Das Qualitätszeichen „NATURLEDER IVN zertifiziert“ bietet somit eine transparente, vertrauenswürdige und verlässliche Orientierung beim Erwerb möglichst nachhaltiger Lederprodukte. Zu den bisher zertifizierten Unternehmen zählen Ecopell, Pololo, Pantolinos, Graf Uhrenarmbänder und Sörensen Leder. Wer sich weiterinformieren möchte: http://naturtextil.de/qualitaetszeichen/naturleder
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www.pantolinos.de
www.deepmello.de

www.pololo.de

Drei Challenges, sechs hoch innovative und nachhaltige Lösungen

Ideenschmiede in einer neuen Dimension – der FASHIONSUSTAINBERLIN THINKATHON hat in seiner zweiten Auflage erneut die enormen Potenziale des neuartigen Design-Thinking-Formats bewiesen. HUGO BOSS, KPMG, Microsoft HoloLens sowie die Fachmessen Techtextil und Texprocess haben nun die exklusiven Rechte an der Umsetzung der erdachten Konzepte.

 


 

Von einer Circular Wardrobe und einer Sustainability Match Making App über Konzepte für die Customer Experience und den interaktiven Retail bis hin zu Mixed Reality Prototyping und Sustainability Speed Dating – das sind die Ergebnisse des FASHIONSUSTAINBERLIN THINKATHON, der am 2. und 3. Juli 2018 zum zweiten Mal parallel zur Konferenz FASHIONSUSTAINBERLIN stattgefunden hat. Damit hat das neuartige Design-Thinking-Format erneut gezeigt, wie multidisziplinäre Teams in kürzester Zeit hoch innovative und branchenrelevante Lösungen entwickelt können. Challenge-Geber waren dieses Mal HUGO BOSS, KPMG, Microsoft HoloLens sowie die Fachmessen Techtextil und Texprocess.  

„Inspiration und Interdisziplinarität“, hält Olaf Schmidt, Vice President Textiles and Textile Technologies die Stärken des THINKATHON fest. „Die Teams des THINKATHON zeichnen sich durch ihre heterogene Zusammensetzung aus Innovatoren und Vorausdenkern aus. Die Höchstleistungen, die die Teilnehmer hier im High-Speed-Verfahren erzielen, sind beeindruckend – für uns als Messe Frankfurt ist der THINKATHON ein progressives Erfolgsformat, das bereits in seiner zweiten Auflage zu einem festen Bestandteil unserer Berlin Fashion Week- Plattform im Kraftwerk geworden ist“, so Schmidt weiter.  

Im Anschluss an die zweitägige Konklave, zu der sich die THINKATHON-Teilnehmer gemeinsam mit ihren Mentoren sowie Vertretern der Challenge-Geber zurückgezogen haben, präsentierten sie ihre innovativen Resultate und Lösungsvorschläge. HUGO BOSS, KPMG, Microsoft HoloLens und Techtextil/Texprocess besitzen nun die exklusiven Rechte, um die vorgestellten Konzepte Realität werden zu lassen.   

„Nachhaltigkeit ist für HUGO BOSS integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie“, sagt Andreas Streubig, Director Global Sustainability der HUGO BOSS AG. In der Design-for-Tomorrow-Challenge  stellte das Metzinger Modeunternehmen die THINKATHON-Teilnehmer vor die Aufgabe, wie ein marktführendes Kreislauf-Service-Modell für eine Premium Fashion Brand aussehen könnte. Team Blue schlug ein „Upgrade der Customer Experience“ vor – diese sollte in eine nachhaltige und zirkuläre Erfahrung transformiert werden und um innovative Features wie eine C2C-Wiederverkaufsplattform und einen kombinierten Online- und Offline-Concept-Store angereichert werden.  

Dieser Idee stellte Team Purple seine „Circular Wardrope App“ entgegen: Eine App, die Kunden auf ihre Garderobe aufmerksam machen soll – auf die Recyclingfähigkeit, den finanziellen Wert und die Umweltauswirkungen ihrer Garderobe aufmerksam machen soll. Mit Hilfe einer umweltorientierten Logistikkette sowie durch Veranstaltungen und Interaktionstools würden Kunden so auf unterhaltsame und einfache Weise in das Konzept der Kreislaufwirtschaft eingebunden.  

„Mit unserem Bekenntnis zum Circular Fashion System Commitment der Global Fashion Agenda akzeptieren wir die Verantwortung mit Blick auf die knapper werdenden globalen Ressourcen und stellen die Weichen für eine kooperative Lösungssuche im Textilsektor“, ergänzt Streubig und weiter: „Der FASHIONSUSTAIN THINKATHON passt ideal zu den vor uns liegenden Herausforderungen: Er ist international und bringt die weltweit besten Köpfe zusammen. Er ist kollaborativ, weil über allem Wettbewerb das gemeinsame Ziel steht. Vor allem aber gibt er der jungen Generation die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitzuarbeiten.“  

KPMG und Microsoft HoloLense haben den THINKATHON Teilnehmern in einer gemeinsamen Challenge eine Aufgabe zum Thema „Mixed Reality“ gestellt. Mixed Reality sind Systeme, die die natürliche und künstliche Wahrnehmung eines Nutzers vermischen, so etwa durch die intelligente Verknüpfung von E-Commerce und die Schaffung von Einkaufserlebnissen. KMPG und Microsoft HoloLense wollten von den THINKATHON-Teilnehmern in diesem Zusammenhang wissen, wie diese Technologien eingesetzt werden können, um die Modeindustrie nachhaltiger zu machen. Team Yellow hat dazu ein „interaktives Retail Konzept“ erdacht. Ein Kollektiv regionaler Marken und Designer soll Mixed-Reality-Applikationen nutzen; die Nachhaltigkeit ihrer Geschäftsmodelle und die Sichtbarkeit ihrer Produkte würde verbessert, indem die Unternehmen Feedback von Kunden erhalten, die ihre Produkte durch die HoloLens erlebt haben.  

Team Green schlägt vor, Mixed Reality zu nutzen, um die Produktion transparenter, effizienter und visueller zu machen. Die Microsoft HoloLens könnte beim Prototyping sowohl für Produktionsunternehmen als auch für deren Geschäftspartner eine neue Qualität in Sachen Kollaboration schaffen und damit einen Mehrwert generieren – „Mixed Reality Prototyping“ nennen sie ihren Ansatz. „Der Thinkathon hat den Raum für interdisziplinäre, kreative Teams geschaffen, innovative   

Ansätze für den Einsatz von Augmented Reality in der Modeindustrie zu erarbeiten. Diese Konzepte haben das Potenzial, die Nachhaltigkeit in dieser Branche voranzutreiben“, so Jenny Kirsch, Consultant von KPMG.  

In einer dritten Challenge, der „Techtextil’s Circular Change Challenge“, setzten die Fachmessen Techtextil und Texprocess bei der textilen Wertschöpfungskette an. Sie stellten die Frage, wie alle Beteiligten entlang der textilen Wertschöpfungskette bei der Umstellung der Industrie hin zu Nachhaltigkeit, Wiederverwendbarkeit und Kreislauffähigkeit mit einbezogen werden können. „Es war großartig zu sehen, wie intensiv die beiden Teams unsere Herausforderung diskutiert und bearbeitet haben. Die Ansätze und Ergebnisse sind wirklich interessant und werden definitiv Teil unserer weiteren Diskussionen sein,“ sagt Michael Jänecke, Director Brand Management Technical Textiles, Techtextil.   

Team Red konzipierte eine „Sustainability Matchmaking App“, die Besucherbedürfnisse mit nachhaltigen Innovationen von Techtextil- und Texprocess-Ausstellern verknüpft. Die Wissensaustausch- und Networking-Plattform macht Nachhaltigkeitsbemühungen und -fortschritte sichtbar und bindet gleichzeitig Kunden und Aussteller ein, um Kooperationen und Innovationen für Nachhaltigkeit in Gang zu bringen. „Sustainable Speed Dating“ nannte Team Orange seine Idee – das Ziel: Techtextil- und Texprocess-Aussteller mit führenden Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit zusammenzubringen. Gelingen soll dies über verschiedene Plattformen wie Satelliten-Events während Messen, laufende Support- und Mentoring-Programme sowie ein moderiertes Speed-Dating.  

Der THINKATHON ist ein einzigartiges Design-Thinking-Format, das im Auftrag der Messe Frankfurt von Sourcebook.eu organisiert wird. Der nächste THINKATON wird während der Berlin Fashion Week im Januar 2019 im Rahmen der Messe- und Konferenzplattform NEONYT stattfinden und bildet damit einen integralen Bestandteil dieses neuen Hubs für die Zukunft der Mode.  

www.neonyt.com

www.fashionsustain.com

www.sourcebook.eu  

THINKATHON

 


Im Rahmen des THINKATHON kommen Vordenker aus verschiedenen Bereichen zusammen, um ihr jeweiliges Wissen und ihre Expertise zu vereinen und auf diese Weise innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens innovative Lösungen für ein spezifisches Problem zu finden. Parallel zur Konferenz FASHIONSUSTAINBERLIN stellen sich interdisziplinäre Teams Aufgabenstellungen der Industrie in einer Design-Thinking- Challenge. Der THINKATHON bringt Forscher und Berater mit Designern, Technikern, Start-ups und MA-Studenten zusammen. In kleinen Gruppen beantworten sie Fragen von fortschrittlichen   

Unternehmen und Initiativen zur Zukunft von Mode und Textilien. Ihre Lösungsansätze basieren auf multidisziplinären Kooperationen und befassen sich mit nachhaltigen, technologischen Praktiken und Innovationen im Unternehmenssektor.

Videos, Fotos und weitere Informationen:   

www.fashionsustain.messefrankfurt.com
www.facebook.com/FashionSustain

www.instagram.com/Fashionsustain.berlin/

www.twitter.com/fashion_sustain  

www.greenshowroom.com

www.facebook.com/greenshowroom

www.youtube.com/greenshowroom

www.instagram.com/greenshowroom  

www.ethicalfashionshowberlin.com

www.facebook.com/ethicalfashionshowberlin

www.youtube.com/EFSBerlin
www.instagram.com/ethicalfashionshowberlin  

Informationen zu den weltweiten Textilmessen der Messe Frankfurt: www.texpertise-network.com


Liebst Du es bunt? Farben und ihre Wirkung. 

 

Jede Farbe besitzt eine für sie typische Wellenlänge und Energie, die sich auf unsere Körper überträgt. So wirkt zum Beispiel blaues Licht kühlend und beruhigend, rotes Licht hingegen wärmend und anregend. Immer beliebter wird die Farbtherapie, in der die positive Wirkung der Farben anhand von Bädern, Farbakupunktur, Bestrahlungen aber auch bestrahlten Nahrungsmitteln und Getränken. Doch auch zu Hause kann jeder für positive Stimmung sorgen, indem er die Farben seiner Kleidung, Möbel und Beleuchtung der Stimmung anpasst.


Wir haben die Eigenschaften der bekanntesten Farben zusammengefasst – allgemeine Charakteristika sowie die Bedeutung in der Mode und für die Inneneinrichtung:


Rot

ist die Farbe des Feuers, von Liebe und Leidenschaft, aber auch des Zorns. Sie erregt Aufmerksamkeit und steht für Vitalität und Energie, Liebe und Leidenschaft. Rot kann aktivieren, erwärmen, aber auch erhitzen. Es regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und das Immunsystem an. Rote Kleidung steht für Selbstbewusstsein, in einem roten Kleid wirkt man sexy und fällt sofort auf. In Räumen sollte Rot nur als Impuls eingesetzt werden, denn zu viel Rot macht unruhig. Rot wirkt appetitanregend und macht Lust auf Sex.


Orange

ist die Symbolfarbe für Optimismus und Lebensfreude. Orange ist ein Stimmungsaufheller und steht für Aufgeschlossenheit, Kontaktfreude und Selbstvertrauen. Ebenso kann es aber auch Leichtlebigkeit und Aufdringlichkeit vermitteln. Orange hilft bei Beschwerden im Bauch und Unterleib und fördert die Nierenfunktion. Kleider in Orange steigern die Anziehungskraft. In orangenen Räumen wird Geselligkeit gefördert und Gemütlichkeit ausgestrahlt. Orange ist die ideale Farbe für Räume mit wenig Tageslicht sowie für Küchen oder Esszimmer.


Gelb

ist die Farbe der Sonne. Gelb steht für Licht, Optimismus und Freude und lindert Ängste und Depressionen. Da gelbe Farben entgiftend wirken, werden sie bei Rheuma, Leberstörungen und Immunsystemschwächen eingesetzt. Klares Gelb steht auch für Wissen, Vernunft und Logik. Schmutzige Gelbtöne stehen eher für negative Eigenschaften wie Egoismus, Geiz und Neid. Ein gelbes Outfit strahlt Lebensfreude und Selbstbewusstsein aus. Gelb lässt kleine Räume größer wirken. Da es Konzentration und Kreativität fördert sowie anregend auf Unterhaltungen wirkt, ist Gelb die ideale Farbe für Kinderzimmer und Konferenzräume.






Grün


ist die Farbe der Natur. Es beruhigt, harmonisiert und steht für Sicherheit, und Hoffnung. In der Farbtherapie wird Grün bei Herzkrankheiten eingesetzt. Auch Trauer, Wut und Liebeskummer können durch grüne Farbtöne gelindert werden. Grün kann aber auch Gefühle wie Neid, Gleichgültigkeit und Müdigkeit vermitteln. Ein in grün gekleideter Mensch wirkt großzügig und vertrauenserweckend. In Räumen sorgt Grün für Ruhe, Sicherheit und Kreativität und ist daher in Arbeitsräumen ideal – auch wenn es „nur“ in Form von Pflanzen auftaucht.





Cyan/Türkis


ist eine kühle, frische Farbe. Türkis vermittelt geistige Offenheit und Freiheit, kann aber auch distanziert wirken. Türkis wird bei Infekten und Allergien aller Art verwendet und schützt das Immunsystem. Ein Outfit in Türkis ist immer etwas Besonderes und wirkt extravagant. Türkisfarbene Räume wirken kühl, aber persönlich.


Blau


Die Farbe des Himmels steht für Ruhe, Vertrauen und Sehnsucht, es kann aber auch melancholisch oder nachlässig wirken. Blau hilft bei Schlafstörungen und Entzündungen. Es fördert Sprachfähigkeiten und klares Denken. Wer Blau trägt, weiß was er will, wirkt aber oft unterkühlt. Kleine Räume wirken durch einen blauen Anstrich größer. Es wird gerne in Räumen verwendet, die der Entspannung dienen, besonders in Schlafzimmern.


Purpur/Violett


Steht für Würde, Mystik und Schutz. Die Farbe der Inspiration und der Kunst ist extravagant und wirkt schmerzlindernd, reinigend und entschlackend. Violett kann stolz und arrogant wirken, unterstützt aber auch die Konzentration und das Selbstvertrauen. Violette Kleidung hat eine festliche, edle und geheimnisvolle Wirkung. In Wohnräumen wirkt Purpur beruhigend, eignet sich aber eher für Empfangsräume. Da es Appetit und sexuelle Lust zügelt, sollte Violett in Ess- und Schlafzimmer nur bedingt eingesetzt werden.




Magenta/ Pink und Rosa


sind sanfte Farben, die in der Natur als Blüten für Freude sorgen. Sie verkörpern Idealismus, Ordnung und Mitgefühl, haben aber auch etwas von Snobismus und Dominanz. Magenta ist eine Schutzfarbe und wird als „Erste Hilfe“ bei körperlichen und seelischen Schocks eingesetzt. Sie gibt innere Freiheit und vermittelt Sicherheit. Pinkfarbene Kleidung wirkt ausdrucksstark, rosafarbene hingegen unschuldig. Rosa ist laut Experten die geeignetste Farbe für Schlafzimmer, da es besänftigt und Aggressionen abbaut.


Weiß


ist ein Symbol der Reinheit, Klarheit und Unschuld. Die Farbe von Eis und Schnee gilt aber auch als Zeichen der Unnahbarkeit. Weiß ist eine magische Farbe, die für jede andere Farbe eingesetzt werden kann, da ihr Lichtspektrum nahezu alle Farben enthält. In unseren Kulturkreisen gibt es eigentlich keine negative Zuschreibung zu Weiß, in China ist Weiß jedoch die Farbe der Trauer und des Todes. Ganz in Weiß gekleidet wirkt man elegant, aber gilt auch schnell als unnahbar. In Räumen ist Weiß die ideale Kombinationsfarbe. Es neutralisiert, hellt auf und belebt.


Grau


ist die Farbe vollkommener Neutralität und Zurückhaltung. Es ist unauffällig und wird auch mit Langeweile, Unsicherheit und Lebensangst in Verbindung gebracht. Graue Businessanzüge stellen die Individualität zurück und wirken nüchtern. In Räumen sollte Grau nur als Kombinationsfarbe eingesetzt werden.

Schwarz 


ist die Farbe der Dunkelheit. Sie drückt Trauer, Unergründlichkeit und Geheimnisumwittertes aus, ist aber auch Ausdruck von Würde und Ansehen und kann einen besonders feierlichen Charakter haben. Auch in der Mode wirkt schwarz edel und feierlich. Es vermittelt Seriosität und erzeugt Respekt. Von schwarzen Wänden sollte man absehen, da sie düster und schwer wirken.


Braun


Ist die ruhige Erdfarbe. Es vermittelt Geborgenheit und materielle Sicherheit. In der Farbtherapie wird Braun bei Gleichgewichtsstörungen eingesetzt. Auch Braun gilt als modische Businessfarbe. Braune Räume wirken rustikal, beruhigend und ausgleichend. Erdtöne wie Ocker oder Siena können in nahezu allen Räumen eingesetzt werden.



Gold


wird häufig mit der Sonne in Verbindung gebracht und steht für Macht und Reichtum. Gold gibt Kraft und Inspiration. Es hilft gegen Angst, Unsicherheit und Gleichgültigkeit. Gold ist die Farbe von großen Jubiläen (Goldene Hochzeit). Es gehört zu den stillen Tugenden, die sich in der Dauer bewähren: Treue und Freundschaft, Wahrheit und Hilfsbereitschaft.


Silber


wirkt reinigend und harmonisierend. Es fördert kommunikative Fähigkeiten, soll aber in großen „Mengen“ Redseligkeit und Unwahrheiten fördern. Silber ist eine Farbe der Höflichkeit und steht für Klugheit, Selbständigkeit, Sicherheit und Pünktlichkeit. Der Glanz des Silbers verdrängt nicht, er spiegelt andere Farben unverfälscht wider, das Silber selbst tritt in den Hintergrund. Silber ist eine Farbe des Modernen, Unkonventionellen, Originellen.

Text: livingpress