U N A F E S T A


Auf zum Gipfel der Genüsse. Erlebe wahre Gastfreundschaft.
 

DIE LEICHTIGKEIT DES DESIGNS

Zauberhafte Kunst und Mode aus den Philippinen


 

Kreativität und Lebensfreude pur: Nirgends wird dies offensichtlicher als in der philippinischen Kunst. Dank einer wechselhaften Geschichte traf die Vielfalt indigener Traditionen über Jahrhunderte auf unterschiedlichste Einflüsse von den USA bis nach Spanien und hat sich trotz allem ihre Eigenständigkeit bewahrt. Wer sich dieses besondere Lebensgefühl als Vorgeschmack auf den nächsten Urlaub in die eigenen vier Wände holen möchte, kann dies nun sogar von Europa aus: Modernes Design gepaart mit traditionellem philippinischem Handwerk in Form von Stühlen, Handtaschen oder Ohrringen kreieren zahlreiche philippinische Designer.



DIE GERBUNG MACHT DEN UNTERSCHIED

Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft hat die ökologisch-sozialen Kriterien für den Qualitätsstandard nochmals verschärft

 

Nun noch besser für Mensch und Umwelt

Leder ist in seinem Ursprung ein natürliches, robustes, atmungsaktives und hautfreundliches Material. Wird es konventionell hergestellt und weiterverarbeitet, bleibt davon leider mitunter nicht mehr viel übrig. Im Gegenteil: In manchen Winkeln der Welt sind die Umwelt und die Gesundheit der Textilarbeiterinnen in Gefahr, wenn dort teils giftige Chemikalien zum Einsatz kommen. Auch den Konsumenten können Schadstoff-Rückstände in Lederprodukten unter die Haut gehen. Bei Produkten allerdings, die das Zeichen „NATURLEDER IVN zertifiziert“ tragen, ist der Name Naturleder Programm. War es schon zuvor das anspruchsvollste Siegel am Markt, gilt das jetzt noch einmal mehr: Denn erneut wurden die ökologisch-sozialen Kriterien verschärft und durch ein unabhängiges Experten-Gremium an den Stand von Forschung & Entwicklung angepasst.

Die Gerbung macht den Unterschied: Mit der so genannten Gerbung werden die sonst verderblichen Tierhäute und -felle haltbar gemacht. Chrom III ist dabei weltweit das erste Mittel der Wahl. Das Problem: Unter unsachgemäßen Bedingungen oder bei Verwendung qualitativ schlechter Gerbstoffe kann sich das allergieauslösende und krebserregende Umweltgift Chrom VI daraus bilden. 


Für Leder- und Fell-Erzeugnisse, die mit dem Qualitätssiegel „NATURLEDER IVN zertifiziert“ ausgezeichnet werden, ist der Einsatz von Chrom daher schon immer untersagt. Mit der Neuregelung sind jetzt generell alle Schwermetalle tabu, denn sie stellen aus (human-)ökologischer Sicht keine vertretbare Alternative dar. In Zukunft darf also lediglich mit pflanzlichen und begrenzt mit synthetischen Gerbstoffen gearbeitet werden. 

Oberflächenbehandlung ohne Chemie: Acrylate, PVC, Polyurethan, synthetischer Kautschuk und, und, und – was kommt im Markt nicht alles zum Einsatz, um Leder weich und geschmeidig, glänzend und wasserabweisend zu machen oder kleine Vernarbungen, zum Beispiel von Mückenstichen, zu verdecken. 
Das Leder von Produkten indes, die das Zeichen „NATURLEDER IVN zertifiziert“ tragen, darf künftig nur mechanisch oder mit Ölen und Fetten bearbeitet werden, keineswegs aber mit chemischen Beschichtungen. 

Zum einen vermindern diese die Atmungsaktivität des Leders. Vor allem aber sind chemisch beschichtete Leder schlechter abbaubar und können Schadstoffe enthalten. Apropos: Auch die Rückstandsgrenzwerte bedenklicher Substanzen wurden noch weiter eingeschränkt, ebenso die Liste zugelassener Inputs aktualisiert.  Auch die Sozialkriterien wurden erneut strenger: Diese sind jetzt deckungsgleich mit denen der Textil-Standards „NATURTEXTIL IVN zertifiziert BEST“ beziehungsweise „GOTS“, die auch im neuen Greenpeace-Einkaufsratgeber für umweltfreundliche und faire Mode an erster Stelle stehen. Mit dieser Maßnahme soll insbesondere die Arbeitssicherheit in den Betrieben, zugunsten der ArbeitnehmerINNEN, weiter verbessert werden.

 

Seit jeher ganzheitlich und transparent: Das Qualitätszeichen „NATURLEDER IVN zertifiziert“ berücksichtigt alle Herstellungsstufen vom Schlachthof (Tierschutz!) bis zum fertigen Leder. Die gesamte Verarbeitungskette ist rückverfolgbar. Ganzheitlich und umfassend werden ethische, soziale und (human-)ökologische Kriterien abgeprüft, wozu u.a. auch das Abwasser- und Abfallmanagement oder der Wasser- und Energieverbrauch zählen. Als Rohhäute sind nur Häute zugelassen, die als Nebenprodukt der Fleischgewinnung angefallen sind. Die Einhaltung wird von unabhängigen, staatlich akkreditierten Instituten kontrolliert.

Das Qualitätszeichen „NATURLEDER IVN zertifiziert“ bietet somit eine transparente, vertrauenswürdige und verlässliche Orientierung beim Erwerb möglichst nachhaltiger Lederprodukte. Zu den bisher zertifizierten Unternehmen zählen Ecopell, Pololo, Pantolinos, Graf Uhrenarmbänder und Sörensen Leder. Wer sich weiterinformieren möchte: http://naturtextil.de/qualitaetszeichen/naturleder.


www.pantolinos.de
www.deepmello.de

www.pololo.de



Drei Challenges, sechs hoch innovative und nachhaltige Lösungen

Ideenschmiede in einer neuen Dimension – der FASHIONSUSTAINBERLIN THINKATHON hat in seiner zweiten Auflage erneut die enormen Potenziale des neuartigen Design-Thinking-Formats bewiesen. 

HUGO BOSS, KPMG, Microsoft HoloLens sowie die Fachmessen Techtextil und Texprocess haben nun die exklusiven Rechte an der Umsetzung der erdachten Konzepte.

 

Von einer Circular Wardrobe und einer Sustainability Match Making App über Konzepte für die Customer Experience und den interaktiven Retail bis hin zu Mixed Reality Prototyping und Sustainability Speed Dating – das sind die Ergebnisse des FASHIONSUSTAINBERLIN THINKATHON, der am 2. und 3. Juli 2018 zum zweiten Mal parallel zur Konferenz FASHIONSUSTAINBERLIN stattgefunden hat. Damit hat das neuartige Design-Thinking-Format erneut gezeigt, wie multidisziplinäre Teams in kürzester Zeit hoch innovative und branchenrelevante Lösungen entwickelt können. Challenge-Geber waren dieses Mal HUGO BOSS, KPMG, Microsoft HoloLens sowie die Fachmessen Techtextil und Texprocess.  

„Inspiration und Interdisziplinarität“, hält Olaf Schmidt, Vice President Textiles and Textile Technologies die Stärken des THINKATHON fest. „Die Teams des THINKATHON zeichnen sich durch ihre heterogene Zusammensetzung aus Innovatoren und Vorausdenkern aus. Die Höchstleistungen, die die Teilnehmer hier im High-Speed-Verfahren erzielen, sind beeindruckend – für uns als Messe Frankfurt ist der THINKATHON ein progressives Erfolgsformat, das bereits in seiner zweiten Auflage zu einem festen Bestandteil unserer Berlin Fashion Week- Plattform im Kraftwerk geworden ist“, so Schmidt weiter.  

Im Anschluss an die zweitägige Konklave, zu der sich die THINKATHON-Teilnehmer gemeinsam mit ihren Mentoren sowie Vertretern der Challenge-Geber zurückgezogen haben, präsentierten sie ihre innovativen Resultate und Lösungsvorschläge. HUGO BOSS, KPMG, Microsoft HoloLens und Techtextil/Texprocess besitzen nun die exklusiven Rechte, um die vorgestellten Konzepte Realität werden zu lassen.   

„Nachhaltigkeit ist für HUGO BOSS integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie“, sagt Andreas Streubig, Director Global Sustainability der HUGO BOSS AG. In der Design-for-Tomorrow-Challenge  stellte das Metzinger Modeunternehmen die THINKATHON-Teilnehmer vor die Aufgabe, wie ein marktführendes Kreislauf-Service-Modell für eine Premium Fashion Brand aussehen könnte. Team Blue schlug ein „Upgrade der Customer Experience“ vor – diese sollte in eine nachhaltige und zirkuläre Erfahrung transformiert werden und um innovative Features wie eine C2C-Wiederverkaufsplattform und einen kombinierten Online- und Offline-Concept-Store angereichert werden.  

Dieser Idee stellte Team Purple seine „Circular Wardrope App“ entgegen: Eine App, die Kunden auf ihre Garderobe aufmerksam machen soll – auf die Recyclingfähigkeit, den finanziellen Wert und die Umweltauswirkungen ihrer Garderobe aufmerksam machen soll. Mit Hilfe einer umweltorientierten Logistikkette sowie durch Veranstaltungen und Interaktionstools würden Kunden so auf unterhaltsame und einfache Weise in das Konzept der Kreislaufwirtschaft eingebunden.  

„Mit unserem Bekenntnis zum Circular Fashion System Commitment der Global Fashion Agenda akzeptieren wir die Verantwortung mit Blick auf die knapper werdenden globalen Ressourcen und stellen die Weichen für eine kooperative Lösungssuche im Textilsektor“, ergänzt Streubig und weiter: „Der FASHIONSUSTAIN THINKATHON passt ideal zu den vor uns liegenden Herausforderungen: Er ist international und bringt die weltweit besten Köpfe zusammen. Er ist kollaborativ, weil über allem Wettbewerb das gemeinsame Ziel steht. Vor allem aber gibt er der jungen Generation die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitzuarbeiten.“  

KPMG und Microsoft HoloLense haben den THINKATHON Teilnehmern in einer gemeinsamen Challenge eine Aufgabe zum Thema „Mixed Reality“ gestellt. Mixed Reality sind Systeme, die die natürliche und künstliche Wahrnehmung eines Nutzers vermischen, so etwa durch die intelligente Verknüpfung von E-Commerce und die Schaffung von Einkaufserlebnissen. KMPG und Microsoft HoloLense wollten von den THINKATHON-Teilnehmern in diesem Zusammenhang wissen, wie diese Technologien eingesetzt werden können, um die Modeindustrie nachhaltiger zu machen. Team Yellow hat dazu ein „interaktives Retail Konzept“ erdacht. Ein Kollektiv regionaler Marken und Designer soll Mixed-Reality-Applikationen nutzen; die Nachhaltigkeit ihrer Geschäftsmodelle und die Sichtbarkeit ihrer Produkte würde verbessert, indem die Unternehmen Feedback von Kunden erhalten, die ihre Produkte durch die HoloLens erlebt haben.  

Team Green schlägt vor, Mixed Reality zu nutzen, um die Produktion transparenter, effizienter und visueller zu machen. Die Microsoft HoloLens könnte beim Prototyping sowohl für Produktionsunternehmen als auch für deren Geschäftspartner eine neue Qualität in Sachen Kollaboration schaffen und damit einen Mehrwert generieren – „Mixed Reality Prototyping“ nennen sie ihren Ansatz. „Der Thinkathon hat den Raum für interdisziplinäre, kreative Teams geschaffen, innovative   

Ansätze für den Einsatz von Augmented Reality in der Modeindustrie zu erarbeiten. Diese Konzepte haben das Potenzial, die Nachhaltigkeit in dieser Branche voranzutreiben“, so Jenny Kirsch, Consultant von KPMG.  

In einer dritten Challenge, der „Techtextil’s Circular Change Challenge“, setzten die Fachmessen Techtextil und Texprocess bei der textilen Wertschöpfungskette an. Sie stellten die Frage, wie alle Beteiligten entlang der textilen Wertschöpfungskette bei der Umstellung der Industrie hin zu Nachhaltigkeit, Wiederverwendbarkeit und Kreislauffähigkeit mit einbezogen werden können. „Es war großartig zu sehen, wie intensiv die beiden Teams unsere Herausforderung diskutiert und bearbeitet haben. Die Ansätze und Ergebnisse sind wirklich interessant und werden definitiv Teil unserer weiteren Diskussionen sein,“ sagt Michael Jänecke, Director Brand Management Technical Textiles, Techtextil.   

Team Red konzipierte eine „Sustainability Matchmaking App“, die Besucherbedürfnisse mit nachhaltigen Innovationen von Techtextil- und Texprocess-Ausstellern verknüpft. Die Wissensaustausch- und Networking-Plattform macht Nachhaltigkeitsbemühungen und -fortschritte sichtbar und bindet gleichzeitig Kunden und Aussteller ein, um Kooperationen und Innovationen für Nachhaltigkeit in Gang zu bringen. „Sustainable Speed Dating“ nannte Team Orange seine Idee – das Ziel: Techtextil- und Texprocess-Aussteller mit führenden Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit zusammenzubringen. Gelingen soll dies über verschiedene Plattformen wie Satelliten-Events während Messen, laufende Support- und Mentoring-Programme sowie ein moderiertes Speed-Dating.  

Der THINKATHON ist ein einzigartiges Design-Thinking-Format, das im Auftrag der Messe Frankfurt von Sourcebook.eu organisiert wird. Der nächste THINKATON wird während der Berlin Fashion Week im Januar 2019 im Rahmen der Messe- und Konferenzplattform NEONYT stattfinden und bildet damit einen integralen Bestandteil dieses neuen Hubs für die Zukunft der Mode.  

www.neonyt.com

www.fashionsustain.com



Liebst Du es bunt? Farben und ihre Wirkung. 

 

Jede Farbe besitzt eine für sie typische Wellenlänge und Energie, die sich auf unsere Körper überträgt. So wirkt zum Beispiel blaues Licht kühlend und beruhigend, rotes Licht hingegen wärmend und anregend. Immer beliebter wird die Farbtherapie, in der die positive Wirkung der Farben anhand von Bädern, Farbakupunktur, Bestrahlungen aber auch bestrahlten Nahrungsmitteln und Getränken. Doch auch zu Hause kann jeder für positive Stimmung sorgen, indem er die Farben seiner Kleidung, Möbel und Beleuchtung der Stimmung anpasst.

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